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Rückblick
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19.03. Einführung in die Videobearbeitung
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Diesmal ging es bei Bernd Brand mal nicht um das Fotografieren sondern um das Schneiden von Videofilmen. Auch hier hat Bernd über die Jahre seine Erfahrungen gesammelt. Wie der Schreiber dieser Zeilen waren die Programme der Firma Adobe bis vor kurzem seine erste Wahl. Das Profiprogramm Premiere stellte einfach über viele Jahre das Maß aller Dinge auch im Amateurbereich dar. Die Konkurrenten holten jedoch beständig auf, was von Adobe mit der günstigen Produktlinie Premiere Elements gekontert wurde. Premiere Elements gibt es mittlerweile in der 8ten Version für unter hundert Euro. Trotz dieser hohen Versionsnummer hat die Programmstabilität gelitten und so begab sich Bernd auf die Suche nach einer Alternative und wurde bei Magix Video Deluxe fündig. Die Bedienung dieses Programms stand dann auch im Vordergrund des Vortragsabends. Einen breiten Raum gab Bernd auch den Effekten und Überblendungen, die mit 2000 durchaus ausreichend sein sollten. Diese machen Spaß und beeindrucken sicher beim ersten Auftauchen im fertigen Film; danach irritieren sie in der Regel den Betrachter. Selten werden Überblendungen wirklich sinnvoll in einem Film untergebracht. Die wohl Berühmteste gestaltete vor 40 Jahren Stanley Kubrick im Intro seines Films: "2001 Odyssee im Weltraum".
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Video Deluxe ist neben der vollen DV-Video-Funktionalität auch HD-kompatibel. Besitzer einer HD-Kamera müssen jedoch mit einer vergleichbar Riesendatenflut rechnen, die in dem Programm bearbeitet wird. Zunächst wurde die Oberfläche des aufgeräumten Video Deluxe erläutert. Hier zeigt sich die große Übersichtlichkeit gegenüber dem Boliden Adobe Premiere. Man hat alles sortiert vor sich und muß nicht beständig am Layout der Oberflächenkomponenten arbeiten. In der Timeline können bis zu 99 Spuren angelegt und geschnitten werden. Etwas seltsam ist die Transparenzhierarchie der Spuren definiert: Die jeweils unterste Spur ist die zunächst Sichtbare. Wer´s weiss ist im Vorteil.
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Auch nach dem Schnitt läßt einen Video Deluxe nicht im Stich: Für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke stehen Ausgabeformate bereit. Von der DVD über BlueRay bis zu Youtube kann fast jedes Format bedient werden. Ein Vortrag vor dicht besetzten Rängen der Lust auf mehr machte: Mehr Filmen, mehr Schneiden... Wie in so vielen Bereichen der Computerei liegt die Qualität des künstlerischen Endprodukts einzig an der Idee und Ausführung des Anwenders, die Werkzeuge zum Bearbeiten sind stabil und erschwinglich geworden. Vielen Dank an Bernd Brand für diesen Motivationsschub!
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